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Fortsetzung folgt

Brunnen unterm Lindenbaum im Schwarzwald

Sommernacht - Lesenacht

Allen, die gekommen waren, war’s ein Vergnügen, allen, die mitgeholfen haben, eine gelungene Arbeit. Das „Badische Tagblatt“ bestätigte in einem Artikel am 21.8.  den Veranstaltern den Erfolg. Deshalb wird die Reihe „Leben Lesen“ fortgesetzt mit noch mehr guten Texten von hoffentlich vielen Interessierten Autoren, Geschichtenerzählern, Musikern.
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Leben Lesen am 19.8. 19 Uhr

Literaturabend im Schwarzwald

Jugendzeit und Sommernachtsträume

Der Erinnerung die Zügel lassen, träumen, was war – oder hätte sein können. Das ist der Stoff, aus dem Romane werden.

Wer Lust hatte, Geschichten zu hören, selbst eine Geschichte zu erzählen, war eingeladen zu einem Sommerabend mit Literatur und Musik, umgeben vom schönsten Schwarzwaldpanorama weit und breit. Immerhin 25 Literaturfreunde kamen, darunter der 90jährige Autor Georg Polomski, der mit seinem Humor in Gedichtform und durch eine ansteckend fröhlich vorgetragene Kurzgeschichte die Zuhörer beeindruckte. Gregor Goller las eigene Gedichte; besonnene Poesie wechselte mit Witzigem im Stil von Heinz Erhard.
Die Buchhandlung Wild präsentierte zum Thema passende Bücher; nach der Gesprächsrunde traf sich eine gesellige Runde in den nahe gelegenen „Eckbergstuben“, um weiter zu plaudern.
Der Abend war ein gelungener Auftakt zu weiteren Veranstaltungen dieser Art unter der Überschrift „Leben Lesen“
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Altes Schloss

Die Ruine des Turms 2008

Rot hinterm Hügel, wo Frankreich ist

Der Brand kehrt zurück aus geschleiften Burgen

Abendstern, der sich selbst vergisst

Glitzert durchs Blau, keine Zeit wird ihm lang.

Alle die Steine, noch warm vom Blut

Sonnengetränkt unter Wanderstiefeln

Reden vom Leben, die Buche zieht Wurzeln

Fichten krallen und Farne sich fest

Leuchte, mein Mond, der Kauz ruft die Stunde

Da wir uns endlich der Zeit vermählen

Und uns nicht länger mit Plänen quälen.

Wir sind mit Sternen und Felsen im Bunde.

Türme und Leuchttürme


Am 27. November hatte der Roman „Blick vom Turm“ von Immo Sennewald Premiere im „Buchhaus Suhl“. Der Salier Verlag Leipzig wird ihn vom 12. bis 15. März 2009 daselbst auch zur Buchmesse präsentieren.

Die Handlung spielt im Jahr 1968 in einer Kleinstadt in Thüringen. Auf den ersten Blick ist das ein Ort, für den sich niemand interessieren muss: tiefste Provinz …

Auf den zweiten Blick ist aber zu erkennen, dass von dort für unsere heutige Welt einige ebenso wichtige Impulse ausgingen, wie vom Kennedy Space Center oder vom Kreml, dass die Geschehnisse jener Zeit mit der Kulturrevolution in China zusammenhingen und dem heutigen Afrika.

Aus dieser Stadt kamen nicht nur entscheidende Ideen für eine Waffe, die bis heute mehr Menschen umgebracht hat, als alle Atombomben. Dort wuchsen 1968 Filmstars heran, Wissenschaftler, Weltreisende, aber auch kleine Leute, die zwanzig Jahre danach über sich selbst hinauswuchsen, die ein vermeintlich unerschütterliches, perfekt gesichertes politisches System zum Einsturz brachten.

Der Turm, von dem das Buch erzählt, ist nur noch Ruine. Die Ideen, Erlebnisse, Erfahrungen der Menschen um ihn herum – sie leuchten.