Monatsarchiv: August 2010

You tube für die Eine Welt

Javanischer Bauer pflügt mit Ochsen

Bauer im Dürregebiet auf Java

Seit gestern online: das Film- und Bürgerportal ”Human Pictures”. Wer engagierte Filme, Videos , Fotos – sei’s auch nur vom Handy – hochladen möchte, die ein besseres Zusammenleben von Menschen und Völkern zum Ziel haben: Hier ist der richtige Platz. Zitat aus der Plattform:
”In welcher Welt möchten Sie leben? In einer, wo niemandem etwas passieren kann, weil es eine perfekte Kontrolle gibt, oder in einer, wo jeder seinem Mitmenschen vertrauen kann, weil fast alle sich an Werten wie Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein orientieren?
Gefiele Ihnen ein perfekt funktionierendes System besser – mit vollkommener Gerechtigkeit – oder ein Gemeinwesen, in dem jeder aus Fehlern lernen darf, sich aber auch nicht vor schwierigen Aufgaben drücken muss?”

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Lebewohl

Großmutter

Transparenz des Alterns

Die Sonne seh ich wandern durch mein Zimmer
Gesichte, Düfte, Laute lass ich ein
Ins träge, wolkenhafte Einsamsein.
So wünsch ich mir die Sommertage immer.

Im Schatten krummgewachsener Fachwerkgassen
Den Blättern lauschend unterm Lindenbaum
Schmeck ich den kühlen Quell im Fiebertraum
Kann deine weich und rauhe Hand erfassen.

Die Rosenblüten sagen: es ist Zeit
Und Gräser nicken uns ihr Lebewohl.
Was niemals blüht, ist keinem Tod geweiht
In jedem Augenblick ist Ewigkeit
Das Flüchtigste ist unser Ruhepol.

Dom zu Naumburg

Mosaikbild von anna Knauth 1855

Annas Fenster 1855

Du stiller Schatten. Kerzenduft, verbannt
Noch duftend nach verwehter Hoffnung
Heimlichen Wünschen, Träumen, barmender Verzweiflung
Nach meiner Ahne ahnendem Erschauern.

Du Stein. Du höchste Kunst in höchsten Nöten
Du Botschaft, wundersam und unerhört.
Du Friedensschauplatz, unruhvoller Hafen
So fern den Meeren, nah den Galaxien
So voll Gesichter, Stimmen, Sinfonien
Ich wünscht’ in dir den letzten Schlaf zu schlafen.

Sommerakademie in Bonn

Im vorigen Jahr hatten die workshops der Friedrich-Ebert-Stiftung für junge Journalisten und Studenten mit einschlägigen Berufswünschen großen Zulauf; auch dieses Jahr versammeln sich wieder zahlreiche Interessierte, um von namhaften Fachleuten aus der Branche zu erfahren, wie es um die Zukunft steht. „Zukunft der Zeitung“ ist dieses Jahr die Überschrift. Hier der Link zur Anmeldung: http://bit.ly/aed82o
Die kritische Auseinandersetzung wird Teilnehmer und Dozenten ebenso beschäftigen wie das Brainstorming zu neuen Chancen und Entwicklungen in den Zeiten crossmedialen Arbeitens, der Netzwerke und Communities. Mein Erzählcafé „Dokumentation und Phantasie“ stellt vor allem Fragen nach der Haltung und Verantwortung der Medienmacher. Mich freut natürlich, dass es bei den Voranmeldungen die am stärksten nachgefragte Veranstaltung ist.
Interessiert? „Dokumentation und Phantasie“

Ratio und Gefühl – Konflikt oder Interaktion?
Haltungen von Journalisten in der Kommunikation und in den Medien beeinflussen das Geschehen – mit schwerwiegenden Folgen.

Elend der Medien

Klagen über den erbärmilchen Zustand der Medien sind wohlfeil, Vorschläge zur Verbesserung dagegen eher unwillkommen: Sie erschüttern die Selbstzufriedenheit von Politikern und Journalisten gleichermaßen. Mehr dazu gibt’s hier:
backstage Kritischer Journalismus hatte noch nie mit bequemen Prangerritualen zu tun. Der Konformismus, in dem Medien derzeit bis an die Grenze der Gleichschaltung versinken, ist leider auch der Tatsache geschuldet, dass das älteste und unentbehrlichste Haustier des Menschen der Sündebock ist.
Read more at suedwestfunk.sixgroups.com

Fortsetzung folgt

Brunnen unterm Lindenbaum im Schwarzwald

Sommernacht - Lesenacht

Allen, die gekommen waren, war’s ein Vergnügen, allen, die mitgeholfen haben, eine gelungene Arbeit. Das „Badische Tagblatt“ bestätigte in einem Artikel am 21.8.  den Veranstaltern den Erfolg. Deshalb wird die Reihe „Leben Lesen“ fortgesetzt mit noch mehr guten Texten von hoffentlich vielen Interessierten Autoren, Geschichtenerzählern, Musikern.
from immediator.de
Leben Lesen am 19.8. 19 Uhr

Literaturabend im Schwarzwald

Jugendzeit und Sommernachtsträume

Der Erinnerung die Zügel lassen, träumen, was war – oder hätte sein können. Das ist der Stoff, aus dem Romane werden.

Wer Lust hatte, Geschichten zu hören, selbst eine Geschichte zu erzählen, war eingeladen zu einem Sommerabend mit Literatur und Musik, umgeben vom schönsten Schwarzwaldpanorama weit und breit. Immerhin 25 Literaturfreunde kamen, darunter der 90jährige Autor Georg Polomski, der mit seinem Humor in Gedichtform und durch eine ansteckend fröhlich vorgetragene Kurzgeschichte die Zuhörer beeindruckte. Gregor Goller las eigene Gedichte; besonnene Poesie wechselte mit Witzigem im Stil von Heinz Erhard.
Die Buchhandlung Wild präsentierte zum Thema passende Bücher; nach der Gesprächsrunde traf sich eine gesellige Runde in den nahe gelegenen „Eckbergstuben“, um weiter zu plaudern.
Der Abend war ein gelungener Auftakt zu weiteren Veranstaltungen dieser Art unter der Überschrift „Leben Lesen“
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See this Amp at http://bit.ly/bU3qs2

Jugendzeit und Sommernachtsträume

Kind

August 14th, 2010 by publizist

Lass mich noch ein bisschen spielen
Schicke mich noch nicht zu Bett.
Siehe: ich entkam den Sielen
Lass mich noch ein bisschen spielen
Ich bin alt und nicht mehr nett
Nur als Kind kann ich mich fühlen.


Kaiser im Mantel
Träume altern nicht
Read more at publizist.buecherbrett.org

Religion – anders betrachtet

Buddhistischer Tempel in China

Mao ist tot. In China wird wieder gebetet: Für Reichtum und langes Leben.

Im Himmel ist Platz für alle, in der Hölle wird um die komfortabelsten Plätze gekämpft. „Merksch was?“, sagt der Badener.

Worauf ich mich freue …

Der Verlag macht wieder ein schönes Hardcover – Teil zwei der Reihe.

Aufstiege und Abstürze

Mondlicht und Hexenwerk …
..wieso Männer und Frauen perfekt nicht zueinander passen

Die abenteuerliche Zeit des „Wandels durch Annäherung“

Alles ist möglich: Menschen landen auf dem Mond, zwischen West- und Ostberlin kann man wieder telefonieren, ein Diskus fliegt kilometerweit, ein Deutscher bekommt den Friedensnobelpreis, in einer Thüringer Kleinstadt gibt es das europaweit beste Japan-Restaurant: Anfang der 70er Jahre sprechen viele Zeichen für Aufbruch, Fortschritt – und unbegrenztes Vergnügen bei erotischen Abenteuern jenseits der Familienplanung.

Gustav Horbel aus Lauterberg ist in der Hauptstadt Berlin gelandet, um Physik zu studieren, denn er ist sehr neugierig darauf, was die Welt im Innersten zusammenhält. In Berlins Straßen, in Bars und Theatern, im Thüringer Wald und in den Reichsbahnzügen dazwischen lernt er dann viel mehr darüber als in Labors und Hörsälen. Während er mit Prüfungen an der Universität wenig Scherereien hat, macht er in den Prüfungen des Lebens keine besonders gute Figur, er will einfach zu hoch hinaus. Ob das am Geist dieser 70er Jahre liegt, in denen alles möglich scheint?

Zwischen Traum, Wahn und Wirklichkeit stolpert Gustav durch eine bewegte Zeit. Gott sei Dank nimmt ihn immer wieder jemand bei der Hand, manchmal ein berühmter Mann, manchmal die schönste Frau der Welt.

Probelesen können Sie jetzt schon, „Babels Berg“ erscheint im Herbst 2010 im Salier Verlag Leipzig

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